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Ziele und Vorgehensweise der Untersuchung

Ziele der Untersuchung

Die Stadt Erkelenz hat das Dortmunder Planungsbüro Planersocietät mit der Durchführung einer Mobilitätsuntersuchung beauftragt. Damit sollen Zahlen zum alltäglichen Mobilitätsverhalten ermittelt werden, die u. a. folgende Fragestellungen beantworten: Welches Verkehrsmittel wurde genutzt? Welchen Zweck und welches Ziel hatte der Weg? Wie werden die Verkehrssysteme bewertet? In der Untersuchung sollen alle Wege – ob per Bus und Bahn oder im eigenen Pkw, mit dem Fahrrad oder zu Fuß – angegeben werden. Die Befragten können sich außerdem etwa dazu äußern, wie sie das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs bewerten oder die Radverkehrsbedingungen sind. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge an die Verkehrsplanung zu formulieren.

Ihre Verbesserungsvorschläge und die Ergebnisse der Mobilitätsuntersuchung fließen in die künftige Verkehrsplanung der Stadt ein. So können Prozesse und Entscheidungen näher an Ihren Wünschen ausgerichtet werden. Darüber hinaus liegen mit den Mobilitätsdaten repräsentativ ermittelte Daten vor, die wichtige Informationen für die Stadt- und Verkehrsentwicklung enthalten.

Vorgehen

Es werden mehr als 5.000 Personen per Zufallsstichprobe aus dem Melderegister der Stadt Erkelenz zur Teilnahme ausgewählt und im September 2018 angeschrieben. Die Teilnahme dauert etwa 10-15 Minuten und ist freiwillig. Eine Beteiligung ist nur denjenigen möglich, die zuvor postalisch die Befragungsunterlagen erhalten haben. Diese Vorgehensweise gewährleistet, dass mit der Untersuchung repräsentative Ergebnisse erzielt werden können. Ziel ist, dass ca. 3,5 % der EinwohnerInnen an der Befragung teilnehmen.

Inhalte der Befragung

In der Befragung werden Fragen zum Haushalt, zur Person und zum Mobilitätsverhalten an einem bestimmten Stichtag gestellt. Sie besteht aus drei Teilen:

  • Im Haushaltsfragebogen werden allgemeine Fragen zur Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln und über die Haushaltszusammensetzung gestellt.
     
  • Der Personenfragebogen beschäftigt sich mit den Mobilitätsvoraussetzungen, der Verkehrsmittelnutzung und der Bewertung der verschiedenen Verkehrssysteme. Dieser soll von allen Haushaltsmitgliedern ausgefüllt werden, die mindestens 6 Jahre alt sind.
     
  • Im Wegeprotokoll bzw. Wegeblatt sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen vorgegebenen Stichtag ihre durchgeführten Wege dokumentieren. Jede Person im Haushalt, die sechs Jahre oder älter ist, soll dazu Angaben machen. Das Wegeprotokoll soll auch ausgefüllt werden, wenn man am Stichtag nicht außer Haus war.

Verschiedene Befragungswege

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, an der Befragung teilzunehmen. In jedem Fall erhalten Sie zunächst postalisch ein Anschreiben. Diese Schritte folgen:

  • Bei der schriftlichen Befragung werden die Befragungsunterlagen per Post versendet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer füllen die Fragebögen aus und schicken die Unterlagen im beiliegenden Rückumschlag portofrei zurück.
     
  • Die Teilnahme an der Online-Befragung wird über den mitgeteilten Zugangscode, der ebenfalls per Post übermittelt wird, ermöglicht. Dabei müssen nicht alle Fragen auf einmal beantwortet werden; mehrere Sitzungen sind möglich.
     
  • In der telefonischen Befragung wird Ihnen ein Interviewer der Firma O-TON aus Dortmund die Fragen am Telefon stellen. Auf der beigelegten Rückantwortkarte kann ein Wunschtermin vorgeschlagen werden, an dem das Interview durchgeführt werden soll.

In Ihrem persönlichen Anschreiben wird Ihnen ein Vorschlag für eine der Beteiligungsformen gemacht. Sie können jedoch auch nach Ihren Wünschen die andere Teilnahmeart nutzen.

Darüber hinaus können die Fragen auch telefonisch beantwortet werden. In der telefonischen Befragung wird Ihnen ein Interviewer der Firma O-TON aus Dortmund die Fragen am Telefon stellen. Hierzu kann ein Wunschtermin unter der Telefonnummer 0231 / 700 13 869 vereinbart werden.

Was passiert mit den Daten?

Alle persönlichen Daten werden für die Auswertung in Zahlen umgesetzt und anonymisiert gespeichert – also ohne Namen und ohne Adressangaben. Die anonymisierten Daten werden computergestützt ausgewertet, die Ergebnisse werden in Gruppen zusammengefasst. Dadurch kann niemand erkennen, von welcher Person bzw. welchem Haushalt die Angaben gemacht worden sind. Kategorien, in denen weniger als fünf Einzelfälle zusammengefasst würden, werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gebildet.

Die gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz werden streng eingehalten. Weitere Informationen haben wir für Sie in den Erläuterungen zum Datenschutz (Download als PDF) zusammengestellt.

Ergebnisse

Nach Abschluss der Befragung werden die Daten ausgewertet. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2019 vorliegen und werden als Bericht auf dieser Internetseite sowie der Internetseite der Stadt Erkelenz veröffentlicht.